Félix Vallotton

Gestern war ich im Kunstmuseum, in der nabis-Ausstellung mit Vallotton-Bildern. Das Bild mit den beiden Frauen hat mir am besten gefallen.

Hier meine Erinnerungen an den Schweizer Maler:

Félix Vallotton entstammte einer protestantischen Familie, die seit dem 15. Jahrhundert in Vallorbe im Kanton Waadt verzeichnet ist. Die ersten Jahre seines Leben verbrachte er in Lausanne, wo er auch das kantonale Gymnasium besuchte. Mit siebzehn Jahren ging er nach Paris, wo er sich an der Académie Julian bei Gustave Boulanger und Jules-Joseph Lefebvre zum Maler ausbilden liess. Im Jahr 1885 war er an einer Ausstellung des «Salon des Artistes Français» beteiligt und begann sein Livre de Raison, ein chronologisches Verzeichnis seiner Werke, das er bis zu seinem Tod weiterführte. Im Jahr 1890 nahm er an der ersten «Exposition nationale suisse des Beaux-Arts» in Bern teil, und 1891 stellte er im Salon des Indépendents aus.

In den 1890er Jahren wurde Vallotton vor allem durch seine Holzschnitte bekannt, die mit einer neuartigen Flächenaufteilung und ihren harten Schwarz-Weiss-Kontrasten für Aufsehen sorgten und in Zeitschriften wie La Revue blanche, Pan und Die Insel erschienen. Im Jahr 1892 wurde er Mitglied der Künstlergruppe Nabis.[2]

In seiner Malerei orientierte er sich an Courbet und Manet, legte jedoch besonderes Gewicht auf kräftige Umrisse und übersteigerte Plastizität der Gestalten.

Quelle: Wikipedia