Nein zu Staatsmedien

Unabhängige Medien haben die Aufgabe, den Mächtigen auf die Finger zu schauen. Nicht so Ringier. Das Zürcher Medienhaus will den Kurs so unterschiedlicher Exekutiven wie des Schweizer Bundesrats, des ungarischen Premierministers Viktor Orban oder der Militärmachthaber in Burma unterstützen. Ringier-Chef Marc Walder ist dank Titeln wie «Blick», «SonntagsBlick» oder «Schweizer Illustrierte» nicht nur einer der mächtigsten Männer im Schweizer Medienbusiness. Er hat auch international Einfluss, denn Ringier ist auch in Osteuropa und in Teilen Afrikas und Asiens stark.

Sollen Medien finanziell vom Staat profitieren, wenn sie auf Kritik verzichten? Ich meine: Zuviel Staatsnähe ist gefährlich für die Demokratie. Nach Walders Aussagen liegt bei mir ein NEIN zum neuen Mediengesetz in der Luft. Abstimmung im Februar.

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